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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 43,95 € |
44,62 € |
-0,67 € |
-1,50 % |
20.04/15:24 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005785604 |
578560 |
- € |
- € |
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Fresenius-Aktie: Erhöhung der Umsatz- und Ergebnisprognose 12.06.2012
National-Bank AG
Essen (www.aktiencheck.de) - Steffen Manske, Analyst der National-Bank AG, stuft die Aktie von Fresenius (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.
Aufgrund einer guten Geschäftsentwicklung in allen Bereichen, insbesondere Fresenius Kabi, werde nun für das Gesamtjahr 2012 ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 12% bis 14% (bisher oberes Ende von 10% bis 13%) angestrebt. Der Konzerngewinn solle währungsbereinigt um 14% bis 16% (bisher 12% bis 15%) ansteigen.
Die Zielanhebung sei im Wesentlichen auf einen besser als erwarteten Geschäftsgang bei Fresenius Kabi zurückzuführen. In diesem Bereich würden u. a. intravenös anzuwendende generische Arzneimittel (I.V.-Arzneimittel), Infusionstherapien und die klinische Ernährung angeboten. Die Sparte profitiere aktuell von einer laut Unternehmensangaben auch bis ins dritte Quartal reichenden hohen Nachfrage aufgrund von anhaltenden Lieferengpässen für I.V.-Arzneimittel.
Entsprechend werde für Fresenius Kabi ein Umsatzzuwachs von 7% bis 9% (zuvor: 6% bis 8%) sowie zusätzlich eine verbesserte EBIT-Marge von 20% bis 20,5 % (zuvor: 19,5% bis 20%) avisiert. Der Bereich sei nach der Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) in mehrfacher Hinsicht das zweitwichtigste Standbein.
So seien die Wachstumsperspektiven aufgrund steigender Gesundheitsausgaben in Schwellenländern und einer steigenden Nachfrage für I.V.-Arzneimittel aufgrund von Patentabläufen als gut zu bezeichnen. Bis ins Jahr 2015 solle das EBIT von 803 Mio. EUR auf über 1 Mrd. EUR verbessert werden, womit sich das Ergebniswachstum der letzten fünf Jahre von 23% p. a. auf nach Erachten der Analysten konservativ einzuschätzende knapp 6% deutlich verlangsamen würde.
Die EBIT-Marge des Bereiches liege mit 20,3% weit über den anderen Sparten (FMC 16,2%) und der EBIT-Beitrag zum Konzerngewinn vor Konzernkosten betrage knapp 27%. Entsprechend würden die Analysten die neue Prognose des Konzerns, in die keine Effekte der angekündigten Rhön-Akquisition einfließen würden, als sehr erfreulich erachten.
Die Analysten der National-Bank AG bestätigen ihre Kaufempfehlung für die Fresenius-Aktie. Das Kursziel sehe man bei 88 EUR. (Analyse vom 12.06.2012) (12.06.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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